Product was successfully added to your shopping cart.

Gartenhaus Dachform

Satteldach, Pultdach oder Flachdach: Welche Dachform passt zu meinem Gartenhaus?

Künftige Gartenhausbesitzer haben bei der Dachform die Qual der Wahl. Doch dabei kommt es nicht nur auf den persönlichen Geschmack an, sondern auch auf den Standort und die Art der Nutzung. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dachformen für Gartenhäuser.

Satteldach

Ein Satteldach besteht aus zwei großen, ebenen, einander zugeneigten Flächen und geraden Giebelwänden. Satteldächer sind durch ihre variable Dachneigung und Traufhöhe in Deutschland besonders weit verbreitet. Steile Satteldächer mit einer Neigung von bis zu 60 Grad leiten beispielsweise Regenwasser sehr schnell an die Außenkanten Gebäudes ab, so dass keine größeren Schäden durch Wasser entstehen können. Gartenhäuser mit steilen Satteldächern sind daher besonders in Gebieten mit rauer Witterung sehr empfehlenswert. In den schneereichen Regionen hingegen gibt es häufig Satteldächer mit einer flachen Dachneigung, durch die sich das Risiko für Schneelawinen verringert.

Das klassische Satteldach fügt sich aufgrund seiner großen Gestaltungsmöglichkeiten und seiner Wetterbeständigkeit in viele Gärten harmonisch ein. Mit einem spitz zulaufenden Satteldach können Sie für Ihr Gartenhaus außerdem noch eine zusätzliche Nutzfläche unter dem Dach generieren. Unser Gartenhaus „Felsenau 4“ bietet ein flaches Satteldach bei einer Firsthöhe von 2,37 Metern. Das Gartenhaus „Doderic 3“ ist mit einer Firsthöhe von 3,09 Metern ein absolutes Raumwunter.

Friesengiebel

Eine optisch aufwendigere Dachform als das Satteldach ist der Friesengiebel. Hierbei handelt es sich um einen spitz zulaufenden Giebel in der Mitte des Hauses, der sich in der Regel direkt über dem Eingang befindet. Dieser ist parallel zum Satteldach angeordnet und wertet dieses optisch auf. Einst wurde diese Dachform bei Friesenhäusern gebaut, um im Falle eines Brandes einen sicheren Fluchtweg zu garantieren. Heute hat der Friesengiebel eine rein optische Funktion.

Unser repräsentatives Gartenhaus „Nordland“ bietet sowohl Platz für Wohnraum als auch Stauraum für Gartengeräte.

Flachdach

Ein Flachdach oder Kubusdach weist nur eine geringe Neigung auf von etwa drei bis zehn Grad auf. Durch diese Dachneigung kann Regenwasser gut ablaufen und es wird verhindert, dass es sich auf dem Dach sammelt. Ein Flachdach verleiht einem Gartenhaus eine klare, moderne Struktur im trendigen Kubus-Design. Besonders gut passen Flachdach-Modelle in geradlinig angelegte Gärten. Da es keine Dachschrägen gibt, erhalten Sie mit dieser Dachform im Inneren es Gartenhauses außerdem die größtmögliche Nutzfläche.

Kennen Sie schon unser Gartenhaus „Goldendorf 5“ mit Flachdach? Das Gartenhaus aus Holz bietet durch seine gerade Form und integrierte Schiebefenster nicht nur eine moderne Optik sondern auch ein Maximum an Stauraum.

Pultdach

Besitzt ein Gartenhaus eine geneigte Dachfläche von in der Regel drei bis elf Grad oder mehr, so spricht man von einem Pultdach. Dieses erinnert durch die Schräge an ein Pult. Für einen optimalen Schutz vor Regen, Schnee und Wind ist die Dachfläche zur Wetterseite gerichtet. Regenwasser kann aufgefangen und zum Gießen im Garten verwendet werden. Das Pultdach unterstreicht genau wie das Flachdach ein modernes, geradliniges Design. Je nach Dachneigung entstehen im Inneren des Gartenhauses außerdem nur moderate Dachschrägen. Eines unserer Pultdach-Modelle mit Massivholzdach ist das Gartenhaus Woodfeeling "Kandern 7".

Stufendach

Eine besonders ausgefallene Dachform für Gartenhäuser ist das Stufendach. Es vereint Elemente des Satteldachs und des Pultdachs. Es besteht aus zwei vertikal versetzten Pultdächern, die nicht wie bei einem Satteldach im Dachfirst aufeinandertreffen. Die Form und Neigung der einzelnen Dächer kann sich unterscheiden, was einem Gartenhaus mit einem Stufendach eine besonders moderne und markante Optik verleiht. Zusätzliche Lichtbänder oder zusätzliche Fenster am waagerechten Giebelstreifen verleihen dem Gartenhaus eine freundliche Atmosphäre im Inneren des Hauses. Unser Gartenhaus Grönelo aus nordischer Fichte ist beispielsweise mit einem modernen Stufendach ausgestattet.

Tonnendach

Ein Tonnendach ist prinzipiell eine abgerundete Form des Satteldachs und ist nicht nur eine der ausgefallensten, sondern auch eine der ältesten Dachformen in Deutschland. Die Dachneigung verläuft zu den Seiten hin, dort fließt Das Wasser ab. Jedoch gibt es hier keinen Dachfirst, sondern das Dach hat eine zylindrische Form. Tonnendachhäuser haben eine ganz besondere Optik: Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von unserem Gartenhaus „Taha 1“ mit Tonnendach.

Solaranlage, Dachbegrünung und Co.

Ein weiterer Aspekt, den Sie für die Auswahl ihres Gartenhauses mit einfließen lassen können: Modelle mit einer verhältnismäßig flachen Dachneigung sind wie geschaffen fürs Begrünen oder die Montage einer Solaranlage.

Zusätzlicher Stauraum durch Schleppdach oder Anbaugarage

Zusätzlichen Stauraum oder eine überdachte Sitzgelegenheit können Sie auch im Nachgang noch durch den Anbau eines Schleppdachs generieren. Sie können beispielsweise problemlos an ein bestehendes Sattel- oder Flachdach angebaut und verbunden werden. Auch unsere Anbauschränke schaffen zusätzliche Nutzfläche und können problemlos nachgerüstet werden.