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Sauna Gesundheit

Sauna: Gesunde Schwitzkur für den Körper

Durch wohltuende Wärme und entspannende Ruhe sind Auszeiten in der Sauna ein echter Kraftspender für Körper und Geist. Die gesundheitlichen Effekte sind vielfältig: Wer sich regelmäßig Zeit für einen Saunabesuch nimmt, trainiert unter anderem Herz und Kreislauf, stärkt sein Immunsystem und regt den Stoffwechsel an.

Die eigene Gesundheit fördern: So reagiert der Körper in der Sauna

Kontrolliertes Schwitzen, sanfte Abkühlung und wohltuende Ruhe: Die Mischung macht’s! Während sich die Hauttemperatur beim Saunabad innerhalb kurzer Zeit um circa 10 Grad und die Körperkerntemperatur um etwa zwei Grad erhöhen, wird der gesamte Stoffwechsel angeregt. Die Gefäße weiten sich, der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken. Nach etwa 8 bis 15 Minuten Schwitzen folgt das Abkühlen. Im Freien atmet man die kühle Luft gleichmäßig ein, unter der kalten Dusche oder im Tauchbecken verengen sich die Gefäße ans anschließend wieder und der Blutdruck normalisiert sich. Auch die darauf folgende Erholungsphase trägt zur Vitalisierung des Körpers bei.

 

Sauna Gesundheit

Schwitzen ist gesund: Gesundheitsfördernde Effekte des Saunabadens

  • Herz-Kreislauf-Training & Anregung der Durchblutung 
    Während des Saunabades weiten sich die Gefäße und das Blut fließt schneller und besser. Bei der Abkühlung ziehen sich die Gefäße wieder zusammen. Das beugt Durchblutungsstörungen vor und verringert das Risiko für Thrombosen. Zudem hat der Saunabesuch einen ähnlichen Trainingseffekt wie ein leichtes Workout, so dass sich auch die Leistungsfähigkeit des Körpers verbessert.

  • Körpereigene Abwehrkräfte stärken
    Das Immunsystem wird durch den Anstieg der Körpertemperatur dazu angeregt, vermehrt Abwehrstoffe zu bilden. Durch regelmäßige Saunabesuche kann Infekten vorgebeugt werden.

  • Frisches, reines Hautbild und Verlangsamung der Hautalterung
    Durch die bessere Durchblutung der Haut sieht diese frisch und rosig aus. Beim Schwitzen öffnen sich außerdem die Poren und sie werden gereinigt. Tipp: Achten Sie unbedingt auf die passende Pflege Ihrer Haut. Regelmäßiges Saunieren wirkt außerdem mildernd bei nicht ansteckenden Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.

  • Bluthochdruck in der Sauna reduzieren
    Durch die Hitze in der Sauna weiten sich die Blutgefäße und das Herz schlägt schneller und kräftiger. Es wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, der Herzmuskel wird entlastet. Bei der Abkühlung ziehen sich die Gefäße wiederum zusammen. Dieses Herz- und Gefäßtraining wirkt langfristig unterstützend bei zu hohem Blutdruck.

  • Linderung von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen
    Während des Saunabadens verbessert sich die Durchblutung der Schleimhäute, so dass die Absonderung der Atemwegssekrete unterstützt wird. Besonders wohltuend wirkt die Wärme der Sauna bei Asthma oder chronischer Bronchitis, da sich die Bronchien entspannen und die Schleimproduktion sowie die Absonderung der Sekrete gefördert wird.

  • Entschlackung des Körpers, Abtransport von Schadstoffen
    In der Sauna schwitzt der Körper, um sich abzukühlen. Dabei werden auch Abfall- und Schlackenstoffe ausgeschwemmt. Zudem werden Schadstoffe vermehrt an das Blut abgegeben. Diese Stoffe werden schließlich über den Urin ausgeschieden. Auf diese Weise wird die Entschlackung des Körpers unterstützt.

  • Entspannung der Muskeln
    Während des Saunabades lockern sich die Muskeln und Verspannungen können sich lösen. Dies empfiehlt sich besonders als Cool-Down nach einem Sporttraining: Die Muskeln werden so gut durchblutet. Der Körper verhindert durch das Schwitzen außerdem das Übersäuern der Muskeln. Voraussetzung für das Saunabad nach dem Sport ist allerdings eine normale Herzfrequenz. Planen Sie zwischendurch also eine größere Pause ein und trinken Sie genug, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Ein weiterer positiver Effekt: Auch das Durchatmen fällt durch die muskelentspannende Wirkung des Saunagangs leichter, denn das Fassungsvermögen der Lunge erhöht sich dadurch.

  • Rheuma lindern
    Haut, Muskeln, Gelenke und Sehnen werden in der Sauna erwärmt, grundsätzlich wirkt sich diese Wärme auf rheumatische Erkrankungen positiv aus. Die Abkühlung sollte hier aber besonders behutsam erfolgen. Ob und wie Saunabäder bei akuten entzündlichen rheumatischen Erkrankungen möglich und sinnvoll sind, besprechen Betroffene am besten vorab mit dem behandelnden Arzt.

Achtung: Ein Saunabesuch ersetzt nicht den ärztlichen Rat. Ziehen Sie bei Vorerkrankungen bitte stets einen Arzt hinzu, um sicherzugehen, dass Sie Ihrem Körper mit dem Saunieren nicht schaden. Gesundheitliche Effekte erzielen Sie außerdem nur durch regelmäßige Saunabesuche. Es empfiehlt sich mindestens ein Saunabesuch pro Woche mit etwa zwei bis drei Durchgängen.

Sauna in der Schwangerschaft: Hören Sie auf Ihren Körper!

Das Saunabaden ist für gesunde Schwangere zunächst unbedenklich und sinnvoll, da sich Wassereinlagerungen verringern können und sich die Muskulatur gut entspannen kann. Dennoch gilt unter bestimmten Umständen besondere Vorsicht: Es sollten nur diejenigen schwanger in der Sauna schwitzen, die bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig saunierten. Wer unsicher ist oder keinerlei Erfahrung mit den Schwitzkuren hat, sollte gerade während der ersten drei Schwangerschaftsmonate auf einen Saunabesuch verzichten. In dieser Zeit ist das Ungeborene gegenüber äußeren Einflüssen besonders empfindlich. Auch kurz vor der Entbindung ist Vorsicht geboten: Dann reagiert der Körper sehr sensibel gegenüber Wärme, die Hitze kann vorzeitig Wehen auslösen. Generell gilt für Schwangere: Ziehen Sie vor einem Saunabesuch bitte Ihren behandelnden Gynäkologen zu Rate. Nach der Entbindung können Frauen wieder in der Sauna entspannen, sobald der Wochenfluss nachgelassen hat.

Sauna ist bei Erkältung tabu!

Wer akut krank ist und beispielsweise unter einer Erkältung oder einem Virusinfekt leidet, sollte nicht in die Sauna gehen. Kurieren Sie sich sorgfältig aus, andernfalls können sich die Symptome verschlimmern. Der Hitze- und Kältewechsel kann den Körper erheblich schwächen.

Weitere Risikofaktoren: Wann sollte ich auf den Saunabesuch verzichten?

Unter bestimmten Umständen kann ein Saunabesuch gefährlich werden. Das sind einige Risiken, bei denen Sie unbedingt einen ärztlichen Rat einholen sollten:

  • akute grippale Erkrankungen, Fieber
  • akute Herzerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • schwere Durchblutungsstörungen
  • offene Wunden (dazu zählen auch Tattoos oder Piercings)
  • Lymphödeme
  • offene Beine
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Multiple Sklerose
  • unmittelbar nach der Entbindung
  • unmittelbar nach einer Zahn-OP (Weisheitszahn-OP)
  • frische Narben, beispielsweise nach einem Kaiserschnitt oder einer Brust-OP