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Blockbohlenhaus

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69 Produkte - Blockbohlenhaus

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Rustikale Blockbohlenhäuser für den Garten

Blockbohlenhäuser sind besonders robust und langlebig. Ihre traditionelle Bauweise bewährt sich bereits seit Jahrhunderten. Selberbauer können zu fertigen Bausätzen greifen. Modernste Frästechnik verspricht eine einfache und passgenaue Montage der Blockbohlen.

Bohle auf Bohle:Die Bauweise

Ein Blockhaus zeichnet sich durch eine sehr einfache, aber stabile Konstruktion aus: Die Wände eines Bausatz-Gartenhauses werden Stück für Stück aus massiven Blockbohlen mittels eines Nut- und Federsystems aufeinander gesteckt. An den Ecken werden sie anhand der eingefrästen Querverbindungen miteinander verbunden. Dank der patentierten 6-Plus-Eckverbindung von KARIBU, wo die Bohlen miteinander verschraubt werden, sind die Wände des Gartenhauses besonders stabil sowie wind- und regendicht.

Welche Wandstärke benötigt mein Garten-Blockbohlenhaus?

Je größer das Gartenhaus ist, desto dicker müssen auch die Wände sein, so dass eine ausreichende Stabilität gewährleistet ist. Aber auch die geplante Nutzung ist in diesem Kontext ein wichtiger Punkt: Soll es ein klassisches Gerätehaus zum Verstauen von Rasenmäher, Gartenmöbeln und Werkzeug, ein Wochenendhaus zum gelegentlichen Übernachten oder ein Hobby- und Ruheraum im eigenen Garten sein?

Gerätehäuser aus Blockbohlen, in denen Rasenmäher, Fahrräder und Co. verstaut werden sollen, müssen nicht mehr als eine Wandstärke von 28 Millimetern aufweisen. Auch für einen gemütlichen Hobbyraum und Rückzugsort für Frühjahr und Sommer reicht diese Wandstärke aus, beispielsweise beim Gartenhaus Värmland 1. Soll das Gartenhaus einen frostsicheren Unterschlupf bieten, so legen Sie die Planung besser auf eine Wanddicke von mindestens 40 Millimetern aus. In einem Gartenhaus mit 40 Millimetern Wandstärke stehen Ihre Pflanzen und Geräte auch im Winter fast immer frostfrei.

Blockbohlenbauweise im Detail

  • Stabilität: Aufgrund ihrer Bauweise sind Blockbohlenhäuser besonders stabil, so dass sowohl kleine als auch große Häuser mit einer optimalen Statik gebaut werden können. Die Wandstärke bei den Gartenhäusern liegt in der Regel zwischen 28 und 40 Millimetern, teilweise sogar bei 70 Millimetern. Zum Vergleich: Gartenhäuser aus Fertigelementen haben in der Regel eine Wandstärke von etwa 14 bis 28 Millimetern.

  • Wandstärke des Gartenhauses: Generell gilt: Je dicker die Bohlen des Gartenhauses, desto stabiler ist es. Gerade bei großen Häusern empfiehlt es sich also, auf eine hohe Wandstärke zurückzugreifen.

  • Gute Energiebilanz: Blockbohlenhäuser gelten als besonders energieeffizient, denn der ökologische Rohstoff Holz leitet durch seinen besonders niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) kaum Wärme. Dieser Effekt wird durch die dicken Wände von Blockbohlenhäusern unterstützt. Auch Feuchtigkeit wird auf ganz natürliche Weise reguliert.

Blockbohlenhaus selbst aufbauen

Wer sich für einen Blockbohlenhaus-Bausatz aus vorgefertigten Teilen entscheidet, kann diesen anhand einer ausführlichen Anleitung selbst zusammenbauen. Es empfiehlt sich, bei der Arbeit zu Zweit zu sein. Die einzelnen Bohlen werden dank der von KARIBU patentierten 6-Plus-Eckverbindung passgenau aufeinander gesteckt und anschließend miteinander verschraubt. Durch die Vielzahl der Bohlen muss für die Montage jedoch etwas mehr Zeit mitgebracht werden als beispielsweise für den Aufbau eines Gartenhauses in Elementbauweise. Alternativ kann beim Kauf aber auch unser Montageservice dazu gebucht werden.

Pflege und Instandhaltung des Blockbohlenhauses: Schritt für Schritt

Wind, Wasser, Sonne und Schnee können Ihrem Blockbohlenhaus ziemlich zusetzen. Daher ist es besonders wichtig, das Holz vorzubehandeln und regelmäßig zu pflegen.

  1. Naturholz gründlich vorbehandeln
    Wir liefern Ihnen unser Karibu Blockbohlenhaus aus nordischer Fichte naturbelassen. Um das Holz bestmöglich vor Witterungseinflüssen, Schädlingen und Schimmel zu schützen, behandeln Sie es gleich nach dem Aufbau sehr gründlich. Bleibt das Holz unbehandelt, können sehr schnell Schäden wie Verfärbungen oder Risse entstehen. Kann beispielsweise Feuchtigkeit in das Holz eindringen, quillt es auf, wird schließlich spröde und instabil. Bei Sonneneinstrahlung kommt es schnell zu Verfärbungen. Auch Holzschädlinge breiten sich in unbehandeltem Holz sehr schnell aus. Um das zu verhindern, grundieren Sie das Holz sehr gründlich und streichen es mit einem Holzschutzmittel. Behandeln Sie die Bohlen damit bereits lange vor dem Aufbau, besteht die Gefahr, dass sich das Holz verzieht und der Aufbau des Blockbohlenhauses nicht mehr reibungslos möglich ist.

  2. Grundierung verwenden
    Bevor Sie Ihr Blockbohlenhaus außen mit Lasur oder Lack streichen, sollten Sie eine Grundierung wie Bläuesperrgrund auftragen. Diese vermindert das Eindringen von Wasser und schützt das Holz vor Pilzbefall. Verzichten Sie auf die Grundierung, kann sich trotz Lasur oder Lack der Bläuepilz im Holz ausbreiten. Dieser färbt es bläulich oder grauschwarz ein und kann weitere Holzkrankheiten hervorrufen.

  3. Lasur oder Lack?
    Nach der ausgiebigen Grundierung können Sie nun Ihr Holzschutzmittel auftragen. Bei unserer nordischen Fichte oder anderen Weichhölzern können Sie entweder eine Holzschutzlasur oder eine offenporige Holzschutzfarbe verwenden.
    Achten Sie bei der Auswahl auf Eigenschaften wie UV-Beständigkeit, Wasserfestigkeit, Offenporigkeit und Atmungsaktivität. Eine Lasur ist nur schwach pigmentiert und offenporig, so dass das behandelte Holz mit seiner Umwelt interagieren kann. Die natürliche Maserung des Holzes bleibt erhalten. Dunklere Lasurtöne sind bezüglich der UV-Beständigkeit den hellen vorzuziehen. Eine deckende Farbe oder eine Dickschichtlasur sorgt für eine homogenere Optik und lässt die Maserung nicht ganz oder gar nicht durchscheinen. Für einen optimalen Schutz sollten Sie die Lasur oder die Farbe zweimal auftragen. Richten Sie sich hier bitte genau an die Angaben des Herstellers Ihres Holzschutzmittels.

  4. Regelmäßig streichen
    Aufgrund der Umwelteinflüsse ist die Außenseite eines Blockbohlenhauses deutlich pflegeaufwendiger als die Innenseite. Dennoch darf auch die Innenseite nicht außer Acht gelassen werden. Kontrollieren Sie Ihr Gartenhaus in regelmäßigen Abständen auf Auffälligkeiten, um größere Schäden zu verhindern. Lack ist zwar beständiger als eine Lasur, die Schicht kann aber mit der Zeit abblättern oder reißen. Daher sollten Lackschichten besonders gut im Auge behalten werden.
    Als Faustregel für das Auffrischen des Holzschutzmittels gilt: In Abhängigkeit vom Standort des Gartenhauses schützt eine Lasur das Holz für ein bis zwei Jahre effektiv vor Witterungseinflüssen, während Lack drei bis vier Jahre lang hält. Was die Nachbehandlung betrifft, ist Lack hingegen aufwendiger zu erneuern: Bei der Lasur kann es ausreichen, den Anstrich direkt neue auf die Holzbohlen aufzutragen. Eine neue Lackschicht sollte hingegen nicht ohne gründliches Abschleifen der alten Farbe aufgetragen werden.

  5. Streichen bei Plusgraden
    Wichtig für einen gelungenen Anstrich Ihres Blockbohlenhauses ist außerdem, dass das behandelte Holz trocken ist und die Außentemperatur über fünf Grad Celsius liegt. Genaue Verarbeitungshinweise finden Sie beim Farbenhersteller oder auf der Farbdose.