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Blockbohlenhaus

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33 Produkte - Blockbohlenhaus

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Rustikale Blockbohlenhäuser für den Garten

Blockhäuser aus Holz fügen sich nicht nur besonders harmonisch in den Garten ein, sondern sind auch sehr robust und langlebig.

Welche Wandstärke benötigt ein Blockbohlenhaus?

Ein klassisches Gerätehaus zum Verstauen von Rasenmäher, Gartenmöbeln und Werkzeug, ein Wochenendhaus zum gelegentlichen Übernachten oder ein Hobby- und Ruheraum im eigenen Garten? Am Anfang jeder Gartenhausplanung steht die Frage, wofür dieses genutzt werden soll. Genau daraus ergibt sich auch die Wandstärke für Ihr Blockbohlenhaus.

Blockbohlenbauweise hat eine lange Tradition

Die ersten Häuser aus Blockbohlen gab es in Europa vor fast 5.000 Jahren. Sie wurden in Nordeuropa in der Bronzezeit etwa 3.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung gebaut.  Schnell verbreitete sich der Blockbohlenbau innerhalb Europas und bis nach Amerika. Diese massive Bauweise hat also eine sehr lange handwerkliche Tradition, die sich bis heute bewährt hat.

Bohle auf Bohle: Wie funktioniert der Aufbau eines Karibu Blockbohlenhauses?

Die Wände eines klassischen Blockbohlenhauses werden nach und nach aus massiven Blockbohlen aufgeschichtet. Für eine sichere Statik werden die einzelnen Bohlen anhand eines Nut- und Federsystems miteinander verbunden. An den Ecken, wo sie aufeinander treffen, werden sie anhand der eingefrästen Querverbindungen miteinander verbunden und bilden dank patentierter 6+ Eckverbindung einen Wind- und regendichten Eckversatz.

Blockbohlenbauweise hat viele Vorteile

  • Stabilität: Aufgrund ihrer Bauweise sind Blockbohlenhäuser besonders stabil, so dass sowohl kleine als auch große Häuser mit einer optimalen Statik gebaut werden können. Die Wandstärke bei den Gartenhäusern liegt in der Regel zwischen 28 und 40 Millimetern, teilweise sogar bei 70 Millimetern. Zum Vergleich: Gartenhäuser aus Fertigelementen haben in der Regel eine Wandstärke von etwa 14 bis 28 Millimetern.

Wanddicke und Größe des Gartenhauses

  •  Um eine hohe Stabilität des Hauses zu gewährleisten, sollte gerade für große Gartenhäuser auch eine hohe Wanddicke gewählt werden. Denn je dicker die Wände, desto besser die Statik des Hauses.

 

  • Gute Energiebilanz: Blockbohlenhäusergelten als besonders energieeffizient: Der ökologische Rohstoff Holz leitet durch seinen besonders niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) kaum die Wärme. Dieser Effekt wird durch die dicken Wände von Blockbohlenhäusern unterstützt. Auch Feuchtigkeit wird auf ganz natürliche Weise reguliert.
  • Gerätehäuser aus Blockbohlen, in denen Rasenmäher, Fahrräder und Co. verstaut werden sollen, müssen nicht mehr als eine Wandstärke von 28 Millimetern aufweisen. Sollen darin jedoch Blumenkübel frostfrei überwintern, legen Sie die Planung besser auf eine Wanddicke von mindestens 40 Millimetern aus.
  • Um in einem Blockbohlenhaus während der wärmeren Monate im Jahr übernachten zu können, empfehlen wir, mit einer Wandstärke von 40 Millimetern zu planen. So ist das Haus ausreichend isoliert.
  • Soll das Haus als gemütlicher Hobbyraum und Rückzugsort im Frühjahr und im Sommer genutzt werden, so reicht eine Wandstärke von 28 Millimetern aus. Hier kann in besonders milden Nächten auch übernachtet werden.
  • Aufbau in Eigenregie: Wer sich für seinen Garten für ein Blockbohlenhaus aus industriell vorgefertigten Teilen entscheidet, muss nicht auf einen Montageservice zurückgreifen, sondern kann dieses mithilfe des Stecksystems üblicherweise selbst zusammenbauen. Die einzelnen Bohlen werden dank der patentierten 6-Plus-Eckverbindung passgenau aufeinander gesteckt und anschließend miteinander verschraubt. Dafür sollten Sie allerdings zu zweit sein. Durch die Vielzahl der Bohlen muss für den Aufbau jedoch etwas mehr Zeit mitgebracht werden als beispielsweise für den Aufbau eines Gartenhauses in Elementbauweise. Alternativ können Sie aber auch auf unseren Montageservice zurückgreifen.

Welche Wandstärke ist notwendig?

Grundsätzlich gilt zunächst: Je größer das Gartenhaus ist, desto dicker müssen auch die Wände sein, so dass eine ausreichende Stabilität gewährleistet ist. Aber auch die geplante Nutzung ist hier entscheidend: Für Gerätehäuser ist in der Regel eine geringe Wandstärke, teilweise von sogar unter 28 Millimetern, ausreichend. Soll das Gartenhaus vor allem im Sommer für Hobbies genutzt werden oder einfach als Rückzugsort dienen, so planen Sie besser mit einer Wandstärke von 28 Millimetern. Möchten Sie darin ab und an übernachten, so sollten Sie sich an 40 Millimetern Wandstärke orientieren. Bei den Modellen mit dieser dickeren Wandstärke stehen Ihre Pflanzen und Geräte auch im Winter fast immer frostfrei.

Gartenhausplanung mit Weitblick

Nachträgliche bauliche Änderungen lassen sich beim Blockbohlenbau nur mit viel Aufwand realisieren. Die Gartenhäuser sind durch ihre vordefinierte Statik nicht sehr variabel. Soll die Grundfläche erweitert werden, Trennwände eingezogen oder ein Vordach nachträglich angebaut werden, so lässt sich dies oft nur durch sehr viel Aufwand realisieren. Wer sich die Möglichkeit für nachträgliche bauliche Veränderungen offenhalten möchte, sollte beim Entscheidungsprozess für das passende Haus auch Modelle in Systembauweise näher einbeziehen.

Instandhaltung des Blockbohlenhauses im Garten

Damit Sie lange Freude an Ihrem Blockbohlenhaus haben, sollten Sie es gleich nach dem Aufbau unbedingt mit einer Grundierung sowie Lack oder Lasur streichen. Diese Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen gegebenenfalls mit vorherigem Abschleifen wiederholt werden. Mit einer Lasur können Sie Ihr Holzhaus vor Witterungseinflüssen wie Wind, Regen oder Schnee schützen, ohne dass die Optik des Holzes komplett verloren geht. Wer eine deckende Farbe verwendet, macht die Oberfläche des Holzes sehr widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und Schädlinge, da dieser die Oberfläche nahezu komplett abdeckt. Verwenden Sie hierbei eine offenporige Farbe für Holz im Außenbereich.  

Fünf Tipps zur Pflege und Instandhaltung des Blockbohlenhauses

Wind, Wasser, Sonne und Schnee können Ihrem Blockbohlenhaus ziemlich zusetzen. Daher ist es besonders wichtig, das Holz vorzubehandeln und regelmäßig zu pflegen.

1. Naturholz gründlich vorbehandeln

Wir liefern Ihnen unser Karibu Blockbohlenhaus aus nordischer Fichte naturbelassen. Um das Holz bestmöglich vor Witterungseinflüssen, Schädlingen und Schimmel zu schützen, behandeln Sie es gleich nach dem Aufbau sehr gründlich. Bleibt das Holz unbehandelt, können sehr schnell Schäden wie Verfärbungen oder Risse entstehen. Kann beispielsweise Feuchtigkeit in das Holz eindringen, quillt es auf, wird schließlich spröde und instabil. Bei Sonneneinstrahlung kommt es schnell zu Verfärbungen. Auch Holzschädlinge breiten sich in unbehandeltem Holz sehr schnell aus.
Um das zu verhindern, grundieren Sie das Holz sehr gründlich und streichen es mit einem Holzschutzmittel. Behandeln Sie die Bohlen damit bereits lange vor dem Aufbau, besteht die Gefahr, dass sich das Holz verzieht und der Aufbau des Blockbohlenhauses nicht mehr reibungslos möglich ist.

2. Grundierung verwenden

Bevor Sie Ihr Blockbohlenhausaußen mit Lasur oder Lack streichen, sollten Sie eine Grundierung wie Bläuesperrgrund auftragen. Diese vermindert das Eindringen von Wasser und schützt das Holz vor Pilzbefall.  Verzichten Sie auf die Grundierung, kann sich trotz Lasur oder Lack der Bläuepilz im Holz ausbreiten. Dieser färbt es bläulich oder grauschwarz ein und kann weitere Holzkrankheiten hervorrufen.

3. Lasur oder Lack?

Nach der ausgiebigen Grundierung können Sie nun Ihr Holzschutzmittel auftragen. Bei unserer nordischen Fichte oder anderen Weichhölzern können Sie entweder eine Holzschutzlasur oder eine offenporige Holzschutzfarbe verwenden. Achten Sie bei der Auswahl auf Eigenschaften wie UV-Beständigkeit, Wasserfestigkeit, Offenporigkeit und Atmungsaktivität. Eine Lasur ist nur schwach pigmentiert und offenporig, so dass das behandelte Holz mit seiner Umwelt interagieren kann. Die natürliche Maserung des Holzes bleibt erhalten. Dunklere Lasurtöne sind bezüglich der UV-Beständigkeit den hellen vorzuziehen. Eine deckende Farbe oder eine Dickschichtlasur sorgt für eine homogenere Optik und lässt die Maserung nicht ganz oder gar nicht duchscheinen. Für einen optimalen Schutz sollten Sie die Lasur oder die Farbe zweimal auftragen. Richten Sie sich hier bitte genau an die Angaben des Herstellers Ihres Holzschutzmittels.

4. Regelmäßig streichen

Aufgrund der Umwelteinflüsse ist die Außenseite eines Blockbohlenhauses deutlich pflegeaufwändiger als die Innenseite. Dennoch darf auch die Innenseite nicht außer Acht gelassen werden. Kontrollieren Sie Ihr Gartenhaus in regelmäßigen Abständen auf Auffälligkeiten, um größere Schäden zu verhindern. Lack ist zwar beständiger als eine Lasur, die Schicht kann aber mit der Zeit abblättern oder reißen. Daher sollten Lackschichten besonders gut im Auge behalten werden.
Als Faustregel für das Auffrischen des Holzschutzmittels gilt: In Abhängigkeit vom Standort des Gartenhauses schützt eine Lasur das Holz für ein bis zwei Jahre effektiv vor Witterungseinflüssen, während Lack drei bis vier Jahre lang hält.

Was die Nachbehandlung betrifft, ist Lack hingegen aufwendiger zu erneuern: Bei der Lasur kann es ausreichen, den Anstrich direkt neue auf die Holzbohlen aufzutragen. Eine neue Lackschicht sollte hingegen nicht ohne gründliches Abschleifen der alten Farbe aufgetragen werden.

5. Streichen bei Plusgraden

Wichtig für einen gelungenen Anstrich Ihres Blockbohlenhauses ist außerdem, dass das behandelte Holz trocken ist und die Außentemperatur über fünf Grad Celsius liegt. Genaue Verarbeitungshinweise finden Sie beim Farbenhersteller oder auf der Farbdose. 

 

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